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02.10.2019 - Freiwillige Feuerwehr Seevetal

Schwerer Verkehrsunfall auf der A 1 fordert einen lebensgefährlich Verletzten und einen aufwendigen Feuerwehreinsatz

Seevetal / Maschen. Einen lebensgefährlich Verletzten, einen zerstörten Klein-LKW und einen beschädigten LKW hat ein schwerer Verkehrsunfall am Dienstagvormittag auf der BABA 1, Richtungsfahrbahn Hamburg, zwischen dem Maschener Kreuz und der Anschlussstelle Harburg gefordert.

Aus noch ungeklärter Ursache war dabei gegen 09.15 Uhr der Fahrer des Klein-LKW auf einem vor ihm befindlichen Sattelzug aufgefahren, der Fahrer wurde durch die Wucht des Aufpralls schwerst in seiner völlig zerstörten und zusammengedrückten Fahrerkabine eingeklemmt. Zur Befreiung und Versorgung des Eingeklemmten wurde neben einem Rettungswagen und dem Notarzt des DRK auch die Freiwillige Feuerwehr Maschen durch die Winsener Rettungsleitstelle alarmiert. Schnell waren die Kräfte der Maschener Feuerwehr an der Unfallstelle, zunächst erfolgte die Sichtung und Versorgung des eingeklemmten Fahrers durch die Kräfte des Rettungsdienstes. Parallel leiteten die Feuerwehrleute die technische Rettung des Mannes ein, unter Zuhilfenahme von mehreren hydraulischen Rettungssätzen sowohl vom Rüstwagen als auch vom Löschgruppenfahrzeug der Maschener Feuerwehr wurde der Klein-LKW zunächst vom Sattelzug getrennt, dann wurde das  gesamte Vorderfahrzeug Stück für Stück geöffnet, auseinandergespreizt und geweitet. Zur weiteren Unterstützung und dem weiteren Zuführen von weiterem speziellem technischen Equipment zur Rettung von eingeklemmten Personen wurde ein zweiter Rüstwagen der Feuerwehr Jesteburg zur Unfallstelle beordert, unter der Zuhilfenahme von weiteren technischen Geräten gelang es der Feuerwehr schließlich, den Schwerstverletzten aus der Fahrerkabine zu befreien und dem Rettungsdienst zu übergeben. Nach intensivmedizinischen Versorgungsmaßnahmen wurde der Mann schließlich notarztbegleitet einem umliegenden Hamburger Krankenhaus zur weiteren Versorgung zugeführt. Die Kräfte der Feuerwehr streuten derweil ausgelaufene Betriebsstoffe ab und stellten auch den Brandschutz sicher. Für die Feuerwehren endete der Einsatz erst nach mehr als zwei Stunden. Die BAB A 1 musste für die Dauer der Rettungsarbeiten voll gesperrt werden, es kam zu längeren Staubildungen. Die Unfallursache ist noch unbekannt, die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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Fotos : Dieser schwere Auffahrunfall zwischen einem Klein-KLW und einem Sattelzug auf der A 1 forderte Dienstagvormittag einen lebensgefährlich Verletzten und einen aufwendigen Feuerwehreinsatz. ( Fotos : Jan Gräfe, FF Maschen )



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